Seminare


Bei den Seminaren wird zwischen Vortragsseminar (VS) und Praxisworkshop (PW) unterschieden:


Übersicht


Seminarblock A


Torsten Ernst

A01


Damit das Miteinander funktioniert: Leitung als geistliche Haltung (VS)
Leitung funktioniert nur noch in vernetzten Systemen; die digitalen Systeme erhöhen das Arbeits- und Entscheidungstempo, so dass die innere Haltung heute besonders wichtig für die Wahrnehmung einer Leitungsaufgabe ist. Momente von Bibelarbeit, Organisationspsychologie und Leitungstheorie sollen verdeutlichen, dass Wahrnehmung von Leitung eine Haltungsfrage ist und dass geistliche Leitung nur im Netz der Gaben Gottes gelingen kann.

Leitung: Torsten Ernst

Ingeborg-Maria Leder

A02


Dynamik der Exerzitien nach Ignatius als ein Weg in die innere Freiheit (PW)
Einführung in Methode und Dynamik der ignatianischen Exerzitien im Überblick. Im Blick auf das Thema „Verstrickungen“ hier mit besonderem Augenmerk auf die „ungeordneten Neigungen“ (Ignatius).
Gemeinsame Einübung der ignatianischen Gebetsweise mit einem biblischen Text.

Max. 15 Personen

Leitung: Ingeborg-Maria Leder

Henning Freund

A03


Dankbarkeit als Herausforderung in Therapie und Seelsorge (PW)
In letzter Zeit hat das Thema Dankbarkeit eine bemerkenswerte Renaissance erlebt. Viele Befunde deuten auf einen engen Zusammenhang von Dankbarkeit und (psychischer) Gesundheit hin. In diesem Workshop lernen Sie zum einen ganz praktisch, Dankbarkeit als Ressource in Psychotherapie und Seelsorge zu nutzen. Zum anderen diskutieren wir die Indikationsgrenzen und den angemessenen Umgang mit herausfordernden, dankbarkeitsrelevanten Situationen in der Beratung wie z.B. Geschenke, Abschied oder Undank.

Leitung: Henning Freund

Rudolf Sanders und Barbara Langos

A04


Lebendige Partnerschaft - eine analoge Bastion in der virtuellen Welt (VS)
Statt Sehnsüchte in virtueller Welt zu stillen, vermittelt das Beziehungskompetenzen-Training der Partnerschule Wege zu lebendiger leibhaftiger Begegnung. Statt mit einem neuen Partner Altes, ermöglichen diese Kompetenzen dann Neues mit dem Alten. Das evidenzbasierte Programm Partnerschule wird im Wort, Bild und kleinen Übungen vorgestellt. Mehr unter partnerschule.eu

Leitung: Rudolf Sanders und Barbara Langos

Rolf Sons

A05


Seelsorge und Prophetie. Das Hören auf Gott in der Seelsorge (VS)
In der Heiligen Schrift und der Geschichte der Seelsorge finden sich Beispiele für die prophetisch-seelsorgerliche Rede. Diese ist auf der einen Seite immer konkret, gegenwarts- und situationsbezogen. Auf der anderen Seite zeichnet sie sich durch ihren Schriftbezug o.a. durch ihre Bildhaftigkeit aus. Ohne solche prophetische Rede bleibt der Seelsorge eine ihr wesentliche Dimension verschlossen. Jene Grunderfahrung christl. Seelsorge neu entdecken / Schwierigkeiten solchen Redens thematisieren.

Leitung: Rolf Sons

Britta Laubvogel

A06


Heimat - wo ich zu Hause bin (PW)
Nur wenige Wörter fassen so unterschiedliche Gedanken, Empfindungen zusammen, tragen so viele Geschichten, Erinnerungen, Sehnsüchte. Heimat ist so ein Wort. Heute bekommt „Heimat“ wieder Bedeutung, wird fast schon zum Trendwort.
Wir unterscheiden zwischen Ursprungsheimat und Bindungsheimat. Wo finde ich Heimat? Ist es der Ort, an dem ich aufgewachsen bin? Sind es die Menschen, die mir nahe stehen? Kann ich bei mir selbst zu Hause sein? Diesen Fragen wollen wir nachspüren.

Max. 18 Personen

Leitung: Britta Laubvogel

Helmut Roderus

A07


Digitale Helfer in Beratung und Therapie (VS)
Smartphone, Notebook, Apps und Web sind unsere digitalen Begleiter in praktisch allen Lebenssituationen. Da liegt es nahe, sie auch als Helfer in Beratung und Therapie zu integrieren. In diesem Seminar werden einige dieser Helfer vorgestellt. Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch ihren Einsatz? Wofür eignen sie sich besser, wofür weniger gut? Und worauf sollte man als Berater/Therapeut in jedem Fall achten?

Leitung: Helmut Roderus

Andrea Du Bois

A08


Was ist Kontakt? - Tanztherapeutische Exploration (PW)
Die Grundvoraussetzung für das Vernetzen und Verbinden ist der Kontakt. Über einfache tanztherapeutische Übungen wird Kontakt als Grundlage für jeglichen Beziehungsaufbau erfahrbar - und warum daran schon viele Menschen scheitern. Dahinter steht das theoretische Konzept von Hilarion Petzold, in dem „Kontakt – Begegnung – Beziehung – Bindung“ aufeinander aufbauen. Das ist sehr hilfreich für die Arbeit mit PatientInnen wie auch für die Idee der „therapeutischen Beziehung“.

Max. 26 Personen

Leitung: Andrea Du Bois

Joachim Klein

A09


Im Hier und Jetzt … und überall! Digital? Analog? Ich! Reflexionsperspektiven gewinnen mit dem Inneren Team (VS)
Im Beratungssetting treffen sich vielschichtige Welten von innen und außen. Beide wirken aufeinander ein. Das Modell des Inneren Teams bietet kommunikative Lösungsansätze, komplexe Wirkungsweisen besser zu verstehen und in der Identitätsarbeit nutzbar zu machen. Auf diese Weise können Vernetzungen von der negativen Verstrickung in hilfreiche Verbundenheit gebracht werden, auch auf Beraterebene. Vortrag mit Anwendung und Austausch.

Leitung: Joachim Klein

Peter Zimmerling

A10


Neue Chancen der Seelsorge im Internet (VS)
In Zukunft wird das Internet für die Seelsorgepraxis eine immer wichtigere Rolle spielen. Neue Formen der seelsorgerlichen Kommunikation wie E-Mail und Chat entsprechen den Kommunikationsgewohnheiten einer zunehmenden Anzahl von Menschen. Die christliche Gemeinde muss mit ihren Angeboten dort sein, wo sich die Menschen aufhalten. Ein holländischer Priester hat schon vor Jahren nach eigenen Angaben 10 000 digitale Beichten innerhalb eines Monats aufgrund seines Internet-Angebots abgenommen.

Leitung: Peter Zimmerling

Marion Schowalter

A11


Angststörungen (VS)
Das Seminar vermittelt eine Übersicht über Entstehungsbedingungen, Erscheinungsbild und Therapiemöglichkeiten von Angststörungen.
Außerdem werden Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt, auf die Seelsorger und Berater bei Ratsuchenden mit Angststörungen stoßen können.

Leitung: Marion Schowalter

Martin Grabe

A12


Der Bruch im Ich. Borderline-Störungen verstehen und behandeln (VS)
Lange haben sich die Diagnostiker schwer getan mit der Borderline-Störung. Im Gegensatz dazu gibt es heute gute Verstehensmodelle und daraus folgend wirksame Therapieangebote. Beides wird im Seminar vorgestellt. Für Betroffene und deren Angehörige ist Borderline trotzdem nach wie vor eine große Herausforderung und ebenso für Therapeutinnen und Therapeuten. Es erfordert Mut, sich auf einen therapeutischen Weg zu begeben, aber es lohnt sich auch.

Leitung: Martin Grabe

Eberhard Freitag

A13


Battlefield home - Anregungen zu Friedensgesprächen im familiären Konfliktfeld Computerspiele (VS)
PC-Spiele sind ein Konfliktthema in vielen Familien. Wie bringt man Eltern und ihre nicht selten exzessiv spielenden Söhne dazu gemeinsam konstruktiv über PC-Spiele zu sprechen und Lösungen für das Miteinander zu finden? Was müssen Eltern verstehen, um als Gesprächspartner ernst genommen zu werden und wie können wir Spieler zur kritischen Selbstreflexion ihres Spielverhaltens anregen? Welche Interventionen haben sich in Beratung/Therapie beim Ausstieg aus Computerspielabhängigkeit bewährt?

Leitung: Eberhard Freitag

Dorothea Gersdorf

A14


Lieben statt siegen - Machtkämpfe erkennen und vermeiden (VS)
Verdeckte Machtkämpfe sind die häufigste Ursache für Beziehungskonflikte, sei es in Gemeinde, Familie oder Nachbarschaft. Das Referat befasst sich mit dem Thema Macht und gibt Einblick in die psychischen Mechanismen, die zu Machtkämpfen führen; es zeigt Wege auf, wie man sie erkennen und der Ausstieg daraus gelingen kann.

Leitung: Dorothea Gersdorf

Werner Schäfer

A15


Das Geheimnis einer robusten Seele. Resiliente Grundhaltungen in Seelsorge und Beratung entfalten. (VS)
Scheitern, Verluste erleiden, Niederlagen erleben, ist eine Alltagserfahrung jedes Menschen. Wieder aufzustehen, Auswege finden und sich dem Leben erneut zuzuwenden, gelingt nicht jedem Menschen.
Im Seminar lernen Sie die Grundhaltungen einer robusten (resilienten) Seele kennen. Sie vertiefen ihre Fähigkeiten und Strategien, widrige Situationen besser zu meistern. Sie lernen widerstandsfähige (resiliente) Grundhaltungen im eigenen Lebensstil und den ihrer Ratsuchenden zu erkennen und begründen.

Leitung: Werner Schäfer

Matthias Luther

A16


Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen - ein zunehmendes Phänomen im Digitalen Zeitalter? (VS)
Selbstverletzung bei Jugendlichen - meist das sogenannte „Ritzen“ - hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und zeigt eine hohe Präsenz im Internet und in sozialen Medien. Diese Veranstaltung soll einen Überblick über Ursachen und Erscheinungsformen geben sowie praktische Hilfestellungen bezüglich des Umgangs mit Jugendlichen, die selbstverletzendes Verhalten zeigen.

Leitung: Matthias Luther

Scharona Tal

A17


Messianisch-jüdische Spiritualität zwischen Christentum und Judentum (VS)
Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Matthäus sein Evangelium mit dem Stammbaum Jesu beginnt? Warum offenbarte Gott Jesu Geburt den Magiern aus dem Osten durch einen Stern? Wer sind die Gäste bei der Hochzeit des Lammes? Die Symbolik von Brot und Wein in der jüdischen Tradition – über all das und noch viel mehr werden wir in diesem Seminar sprechen.

Leitung: Scharona Tal

Angelika Müller

A18


Lebendig lehren (PW)
Wie kann ich meinen Vortrag / meine Präsentation / mein Seminar / meinen Unterricht so gestalten, dass Teilnehmer etwas mitnehmen und zur Umsetzung motiviert werden?
Mit Impulsen aus der Lernforschung, deren Umsetzung in praktischen Übungen und Reflexion im Austausch erarbeiten wir gemeinsam, praxisnah und kurzweilig, was gute Lehre ausmacht.

Leitung: Angelika Müller

Bodo Wolfgang Becker

A19


Der Cyberraum aus Sicht der Spionageabwehr - Grundsatzüberlegungen aus der Sicherheitsbehörde Bundesverfassungsschutz (VS)
Wie stellt sich der Cyberraum aus Sicht der Spionageabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) dar? Welche Sicherheitsrisiken nimmt das BfV wahr?
Der Überblick zu Spionage, Sabotage und Desinformation soll die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ambivalenzen des Cyberraums aus Sicht des BfV verdeutlichen.
Welche Konsequenzen lassen sich aus dieser Perspektive des BfV ableiten?

Leitung: Bodo Wolfgang Becker

Luitgardis Parasie und Jost Wetter-Parasie

A20


Starke Mütter - starke Töchter (VS)
Mütter und Töchter haben eine ganze besondere Verbindung. Manchmal sehr eng und freundschaftlich, manchmal äußerst spannungsreich. Wir beschreiben sechs häufige Konfliktfelder und zeigen Wege zu Lösungen. In kurzen Übungen bekommen die Teilnehmer Denkanstöße und praktische Tipps, die sie sofort in der eigenen Praxis umsetzen können.

Leitung: Luitgardis Parasie und Jost Wetter-Parasie

Susan Gitau Wambui und David Waitherero Muthua

A21


Help for internally displaced families and children living in street situations with Trauma experiences in Kenya (VS)
We have prepared to present a 90 minutes seminar on our work on trauma experiences for internally displaced families and children living in street situations in our county and the trauma intervention model we are using to support this population. We wish to learn a lot from the conference too and create networks like we have done in the past to empower vulnerable communities living in slum villages supported by our counseling centre and Susan Gitau Counseling Foundation. We wish to share our multicultural experiences in mental health and learn approaches that are cost friendly for large populations that would otherwise not afford psychotherapy services in my country.

Seminar in englischer Sprache!

Leitung: Susan Gitau Wambui und David Waitherero Muthua

Klaus Dürr

A22


Verhandeln 3.0: Win-Win verhandeln - gemeinsam mehr Potential heben (PW)
Wir sind (fast) täglich herausgefordert für unsere Anliegen zu diskutieren und zu verhandeln. Verhandeln Sie gerne? Verhandeln Sie gut? Möchten Sie ihre Verhandlungskompetenz vergrößern? Mein Motto: „Menschen, die „Gewinn-Gewinn“ denken und „Gewinn-Gewinn“ leben, erzielen mit ihren Partnern weit bessere Ergebnisse.“
Praktischer Workshop mit Eins-zu-Eins-Verhandlungssituation, basierend auf dem HARVARD KONZEPT.

Max. 30 Personen

Leitung: Klaus Dürr

Rolf Gersdorf

A23


Von der Verstrickung zur Verbindung - Heilsame Ent-Wicklungen durch Aufstellungen (mit Live-Demo) (PW)
Aufstellungsarbeit als Ressourcen-fördernde, Selbstwert-erhöhende und Lösungs-orientierte Erfahrung! Damit zusammenhängende psychodynamische wie auch biblisch-geistliche Zusammenhänge werden in diesem Doppel-Praxisworkshop theoretisch und praktisch im Rahmen einer Live-Demo reflektiert und erörtert. Die Teilnahme ist nur am kompletten Praxisworkshop möglich.


Doppelseminar: Darf nur gemeinsam mit Seminar B23 gebucht werden!

Max. 60 Personen

Leitung: Rolf Gersdorf

Bettina Hakius

A24


Kinder und Jugendliche schützen und fördern: Medienkompetenz für pädagogisch-therapeutische Fachkräfte und Eltern (VS)
Sie werden in diesem Seminar ermutigt, Kinder und Jugendliche aktiv im Dschungel des www zu begleiten, zu schützen und deren Erziehungsberechtigte hierin zu stärken.
Dabei gilt es, die Chancen zu nutzen, Gefahren zu kennen und notwendige Grenzen durchzusetzen. Vor allem der Schutz soll in diesem Seminar im Mittelpunkt stehen, der mehr beinhaltet als nur technische Hilfen.

Leitung: Bettina Hakius

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Seminarblock B


Andreas Broocks

B01


Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis - wie kann ich als Psychotherapeut oder Seelsorger helfen (VS)
Schizophrenie – kann das nicht ganz schnell gefährlich werden? Wie sieht heute die Behandlung in einer psychiatrischen Klinik aus? Das Wichtigste sind doch die Medikamente - oder was sonst? Sprengt so jemand nicht jeden Hauskreis? Befreiungsdienst? Religiöser Wahn - wie soll man damit umgehen? Was tun, wenn der Betroffene jede ärztliche Behandlung ablehnt? Kann ich da als Psychotherapeut oder Seelsorger wirklich helfen? Diese - und andere Fragen zur Thematik sollen im Seminar besprochen werden.

Leitung: Andreas Broocks

Samuel Pfeifer

B02


Integration von spirituellen Aspekten in der Psychotherapie - ethische Leitlinien und Grenzen
Lange Zeit wurde Spiritualität in der Psychotherapie aus fachlichen Gründen ausgeklammert. Das hat sich in den vergangenen Jahren verändert zu einer integrativen Sicht von Psychotherapie und Spiritualität. In welchen Situationen bzw. bei welchen Patienten ist das Ansprechen von religiösen Fragen „erlaubt“ bzw. ethisch verantwortbar? Und wo liegen die Grenzen: inhaltlich oder begründet durch die klinische Konstellation? Fachlicher Input und Diskussion praktischer Fälle.

Leitung: Samuel Pfeifer

Wolfram Soldan

B03


Sinnorientierte Sexualität - Befriedige ich (m)einen Trieb oder finde ich einen verheißungsvollen Weg? (PW)
Mit Hilfe des biblischen Konzepts ganzheitlichen ‚Erkennens‘ erscheint meine Sexualität weniger als zu befriedigender Trieb als vielmehr als herausfordernder und verheißungsvoller Weg hin zu Gott, zu mir selbst und meinem Nächsten, wobei auch schmerzliche Ab- und Umwege mitbedacht werden. Im Seminar wollen wir dem bewusst nachspüren: Informationsblöcke wechseln ab mit Phasen einer reflektierenden teilweise imaginativen persönlichen Innenschau mit kurzen Dialogmöglichkeiten.

Leitung: Wolfram Soldan

Olaf Kormannshaus

B04


Das VATERUNSER als Gebet gegen den (alltäglichen) Narzissmus (VS)
Christen beten häufig mit den Worten Jesu, im Gottesdienst und ganz persönlich; oft ohne zu bedenken, dass es ein „Gebet gegen uns selbst“ ist. Welche korrigierende und heilende Funktion entfaltet es, wenn wir es bewusst beten angesichts des Kreisens um die eigene Bedeutung, der Suche oder Sucht, etwas Besonderes darstellen zu wollen oder zu sollen? Impulse, eigene Reflexion und gemeinsamer Austausch zu den einzelnen Sätzen begleiten die Spurensuche auf dem Weg zu einem angemessenen Platz in der Welt und vor Gott.

Leitung: Olaf Kormannshaus

Madeleine Rytz

B05


Sehen und gesehen werden - Schematherapie übertragen in die Pädagogik (VS)
Haben sich mit der Digitalisierung und Vernetzung die Bedürfnisse unserer Kinder und Jugendlichen verändert? Wie können wir diesen Herausforderungen im Alltag begegnen?
Anhand des Modells der Schematherapie lernen Sie eine kraftvolle Ressource für den pädagogischen Alltag kennen. In der Übertragung auf Ihr Handlungsfeld werden Sie pädagogische Herausforderungen vertiefter verstehen, in dem Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen, wo verwundete Herzen gesehen und heil werden können.

Leitung: Madeleine Rytz

Harald Petersen

B06


Die Natur funktioniert analog. Wir auch!
Gott hat uns wunderbar erschaffen und dabei mit fünf Sinnen ausgestattet. Diese zu erkennen, zu erleben, wertzuschätzen und zu thematisieren bleibt auch im digitalen Zeitalter eine lohnenswerte und verantwortungsvolle Aufgabe christlicher Gemeindearbeit und Seelsorge.
Im Seminar teilweise erleben und bedenken, inwieweit Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken nicht nur für´s Individuum, sondern auch in unseren verschiedenen Beziehungen aussagekräftig und wertvoll sind. Und bleiben!

Leitung: Harald Petersen

Johannes Ghali

B07


Die Rolle der Seelsorge in der koptisch-christlichen Spiritualität (VS)
Nach einer kurzen Vorstellung der koptischen Kirche werden wir die Rolle der Seelsorge in der Koptischen Spiritualität erläutern. Dabei setzen wir einen Schwerpunkt auf die Aufgaben des Pfarrers als Seelsorger der Gemeinde.

Leitung: Johannes Ghali

Ralf Elsner

B08


Sich verstricken - sich entwickeln - KBT-Arbeit mit Seilen in Einzel- und Gruppentherapie (PW)
Spielen in der Psychotherapie: Die Konzentrative Bewegungstherapie eröffnet Erlebnisräume, in denen sich therapeutische Inhalte ganz neu entfalten und die Teilnehmenden einen tieferen Zugang zu sich selbst und ihren Themen bekommen. Das probieren wir im Seminar praktisch aus und reflektieren die Experimente methodisch und theoretisch.

Max. 16 Personen

Leitung: Ralf Elsner

Simone Boley

B09


Pilgern als spirituelle Erfahrung (PW)
Pilgern als spirituelle Erfahrung in einer digitalisierten Welt – kurzer Vortrag zum Thema.
Einen meditativen Weg als Gruppe gemeinsam gehen – geistlicher Impuls, Lieder, Gebet und Segen. Gespräch über die eigene Erfahrung. Bitte feste Schuhe tragen.

Max. 11 Personen

Leitung: Simone Boley

Joachim Kristahn

B10


Klienten mit (vermutetem) AD(H)S (VS)
Woran kann ich AD(H)S erkennen? Worauf ist bei einer Beratung zu achten? Was ist aus einer christlichen Perspektive bedeutsam? Diese Fragen stellen sich, wenn wir es mit Adoleszenten und Erwachsenen mit AD(H)S zu tun haben. Exemplarisch wollen wir zum Thema Stressbewältigung praktische Übungen mit einer selbst betroffenen Beraterin durchführen, die gleichzeitig berichtet, was ihr geholfen hat.

Leitung: Joachim Kristahn

Doris Möser-Schmidt und Team

B11


Youngster Meeting: Berufswege in die Psychotherapie für Psychologie- und MedizinstudentInnen (PW)
Dieser Workshop bietet eine Begegnungs- und Informationsbörse für Studierende der Psychologie, Medizin und anderen wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Berufsziel Psychotherapie. Sie treffen Leute, die in der gleichen Situation sind und die gleichen Fragen und Überlegungen zur beruflichen (Weiter-)Entwicklung haben. Neben einem Austausch mit erfahrenen Kolleginnen aus dem Berufsfeld geht es um Vernetzungsmöglichkeiten und Fördermöglichkeiten wie z.B. Mentoring.

Leitung: Doris Möser-Schmidt und Team

Margarita Seiwald

B12


Das emotionale Gedächtnis - Hintergrundwissen bei der therapeutischen Arbeit mit dem inneren Kind (VS)
In diesem Vortragsseminar möchte ich Ihnen die therapeutische Arbeit mit dem „Inneren Kind“ näher bringen. Nach einer Einführung in die hirnorganischen Korrelate der Psyche und ihrer Aufgaben, werden wir uns dem emotionalen Gedächtnis annähern, um ein besseres Verständnis für die „inneren Kinder“ zu bekommen, denen wir bei uns und unseren Patient/-innen begegnen.

Max. 25 Personen

Leitung: Margarita Seiwald

Gediminas Dailyde

B13


Pastoral Counselling in the Baltics: Vilnius, Lithuania (PW)
Depression, hopelessness and suicides have remained at epidemic levels in Lithuania for the last two decades.
How could pastoral counselling combined with every day discipleship help to rediscover grace, peace, hope and joy in Jesus Christ? Pastoral counselling - one of the means of healthy church multiplications in the future?

Seminar in englischer Sprache!

Leitung: Gediminas Dailyde

Lidia Lysiuk

B14


Erfüllte Existenz hier und jetzt (PW)
Ist es möglich, die Erfüllung unserer Existenz im jetzigen Leben zu erleben? Oder werden wir nur im Himmel wirklich glücklich sein, in der Begegnung mit Christus? Die Bibel sagt: "Freut euch immer!" Aber manchmal fühlen wir keinerlei Freude, weil uns sowohl Stress als auch Sorgen versklaven. Ist es möglich, in einer Welt glücklich zu sein, die voll von Informationen und Unterhaltungsangeboten ist? Was kann ein Einzelner tun, um sich selbst nicht zu verlieren, sondern die Erfüllung der Existenz zu erleben, die der Herr gibt? Wir werden in einem größeren Rahmen nach Antworten auf diese Fragen suchen.

Seminar in russischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche!

Leitung: Lidia Lysiuk

Christa und Dirk Lüling

B15


Hochsensible Kinder erkennen und verstehen (VS)
Hochsensible Kinder werden häufig verkannt und als AD(H)S Kind eingestuft. Aufgrund ihrer neurobiologischen Besonderheit sind sie schnell überstimuliert und überreizt. Manche zeigen schon als Kleinkind bestimmte Auffälligkeiten. Andere entwickeln unter dem Leistungsdruck und den sozialen Anforderungen der Schulen Lernblockaden. Viele Hochsensible fühlen sich verkehrt oder als Versager. Mit verständnisvoller Begleitung werden sie sich jedoch zu selbstbewussten Erwachsenen entwickeln.

Leitung: Christa und Dirk Lüling

Martina Kessler

B16


Macht und/oder Machtmissbrauch in der Seelsorge (VS)
Mit dem Wunsch nach Gleichwertigkeit, sind Seelsorger/-innen oft blind für die asymmetrische Beziehung im Seelsorgeprozess. Der Missbrauch steht vor der Tür. Je weniger sie eigene Macht im Seelsorgeprozess erkennen und die Abstinenzregel mit ihren Facetten beachten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von Machtmissbrauch. Es werden verschiedene Machtbasen (nach Guardini, Russell, Weber) vorgestellt und die eigene Seelsorgetätigkeit reflektiert. Kessler ist seit fast 20 Jahren mit „Macht“ und ihrer „dunklen Seite“ unterwegs.

Leitung: Martina Kessler

Bart A. van den Brink

B17


Depression, suicidality and religion (VS)
Could research shed light on the role of religion and spirituality in psychiatric disease?
There is substantial evidence to support the claim that religion can protect against suicidal ideation, suicide attempts and completed suicide. There is also evidence that religion does not always protect against suicidality. Research on 155 in- and outpatients with major depression from a Christian Mental Health Care institution will be presented.
In this lecture ongoing research is presented also, including and Experience Sampling Study, using a mobile app to follow these different factors over time.

Seminar in englischer Sprache!

Leitung: Bart A. van den Brink

Martin Steinbach

B18


Alter und Altern als Herausforderung für Therapie und Seelsorge (VS)
Alter ist keine Krankheit, sondern eine Lebensphase. Sie bringt oft Einschränkungen mit
sich, ist aber nicht nur von Defiziten geprägt, sondern auch von Entwicklungsmöglichkeiten, Reifung, sinnvollem Erleben, Weitergeben von Erfahrungen und auch stiller Dankbarkeit.
Wenn Krankheiten vorliegen, geht es um Annahme, Ressourcen und Coping-Strategien.
Im Seminar wollen wir neueren Modellen des Alterns nachgehen und für uns und unsere Arbeit nutzen.

Leitung: Martin Steinbach

Martina Werries

B19


Von der NOT-wendigkeit leiblichen Verbunden-Seins in einer digitalisierten Welt (PW)
In unserer digitalisierten Welt, die ein konkretes zwischenmenschliches Erleben oftmals hemmt, kann es besonders im seelsorglich-therapeutischen Kontext not-wendig sein, als lebendiger sich selbst und andere erlebender Mensch leiblich-emotional, geistig und körperlich miteinander verbunden zu sein.
Wie dies therapeutisch not-wendend und heilsam erlebt werden kann, erarbeiten und erfahren wir durch Bewegung, kreatives Gestalten und Impulse für unsere Beratungspraxis.

Max. 17 Personen

Leitung: Martina Werries

Friedemann Alsdorf

B20


Angehörige von Suchtkranken oder: „Der Frosch im Kochtopf“ (VS)
Viele Angehörige von Suchtkranken finden eine gute Balance zwischen Hilfe und Abgrenzung. Schwierig wird es, wenn sie Katastrophenszenarien um jeden Preis verhindern wollen. Sie setzen sich dann sehr für den anderen ein oder üben Kontrolle aus. Ihr Verhalten weicht immer mehr von dem ab, was sie als wünschenswert empfinden. Ermüdung und Ratlosigkeit, Ängste und Schuldgefühle nehmen zu. "Was sagt die Bibel dazu? Wie kann ich besser und nachhaltiger helfen – auch Klienten und anderen Angehörigen?"

Leitung: Friedemann Alsdorf

Marika Rimkus

B21


Auch ich verurteile Dich nicht! Psychologische therapeutische Aspekte von Scham und anderen Gefühlen (VS)
Scham, ein unangenehmes und starkes Gefühl, das neurologisch betrachtet ein existenziell bedrohliches Ausmaß annehmen kann. Wie gehen wir mit Scham und anderen Gefühlen in der Therapie um? Unter- oder überschätzen wir sie? Wie gehen wir selbst damit um, Vermeidung oder Annäherung? Im Workshop betrachten wir verschiedene Aspekte zur Scham und den damit verbundenen Gefühlen anhand der Ehebrecherin aus Johannes 8 aus Sicht der ACT, Akzeptanz und Commitment-Therapie.

Leitung: Marika Rimkus

Jens und Nicole Mankel

B22


Das „Zwischen“ - Raum und Kraft der Begegnung. Martin Bubers Ansatz für die dialogische Gestaltarbeit (PW)
Mit Impulsen und Übungen zur Selbsterfahrung nähern wir uns dem, was in der Begegnung zwischen einem „Ich“ und einem „Du“ entstehen kann. Martin Buber nannte diesen Raum das „Zwischen“ und verstand es als eine eigenständige, unverfügbare und heilsame Kraft der Begegnung. Dieser Ansatz Bubers, der auf das Zwischen achtet und sich dafür offen hält, ist zentral für die dialogische Gestalttherapie, die nicht nur eine Therapieform ist, sondern sich umfassend als Arbeit am Menschsein versteht.

Max. 27 Personen

Leitung: Jens und Nicole Mankel

Rolf Gersdorf

B23


Von der Verstrickung zur Verbindung - Heilsame Ent-Wicklungen durch Aufstellungen (mit Live-Demo) (PW)
Aufstellungsarbeit als Ressourcen-fördernde, Selbstwert-erhöhende und Lösungs-orientierte Erfahrung! Damit zusammenhängende psychodynamische wie auch biblisch-geistliche Zusammenhänge werden in diesem Doppel-Praxisworkshop theoretisch und praktisch im Rahmen einer Live-Demo reflektiert und erörtert. Die Teilnahme ist nur am kompletten Praxisworkshop möglich.

Doppelseminar: Darf nur gemeinsam mit Seminar A23 gebucht werden!

Max. 60 Personen

Leitung: Rolf Gersdorf

Daniel Schmidt

B24


Wie im Himmel, so im Gaming? So verstehen und erreichen Sie Gamer (VS)
Was ist Gaming? Welche Chancen und Gefahren birgt es? Gibt es da Platz für das Evangelium?
In dieser lockeren Einführung wird Ihnen die Welt der Gamer entschlüsselt und gezeigt, wie Sie diese erreichen können.

Leitung: Daniel Schmidt

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Seminarblock C


Gabriele Hilgenstock

C01


Das Phänomen Sucht(erkrankung) (VS)
Wie kann man (nur) süchtig werden? Warum ist Sucht eine Krankheit? Und was bedeutet „Coabhängigkeit“? Welche Spuren hinterlässt eine Suchterkrankung bei dem Betroffenen, selbst wenn er nicht mehr konsumiert? Worauf ist in der psychotherapeutischen oder seelsorgerlichen Begleitung Suchterkrankter zu achten? Darauf werden wir eingehen.

Leitung: Gabriele Hilgenstock

Rolf Trauernicht

C02


Sensibilisierung für die positive Anwendung von Macht und den Missbrauch in Gemeinde und Gesellschaft (VS)
Wir werden von der Macht anderer Menschen positiv und negativ beeinflusst, ohne es immer zu spüren. Die Teilnehmer sollen dafür sensibilisiert werden und sich auch ihrer Macht bewusst werden, um sie lebensfördernd einzubringen. Sie sollen sich außerdem vor Machtmissbrauch in der Gemeinde, Beratung und im privaten Leben schützen lernen. Der Referent ist Mitarbeiter in dem Clearingausschuss der Deutschen Ev. Allianz, der sich um Machtmissbrauch in Gemeinden kümmert.

Leitung: Rolf Trauernicht

Jörg Berger

C03


e-Paartherapie - Erfahrungen mit einem internetgestützten Angebot für Paare (VS)
Erfahrene Therapeuten und Seelsorger greifen bei den meisten Paaren auf die Methoden zurück, die sich in ihrer Praxis bewährt haben. Kann man diese standardisieren und auch online als Videoanleitungen und Arbeitsmaterialien anbieten? Und welche Rolle kommt dann einer individuellen Begleitung zu? Wie verhalten sich die Akzeptanz und Erfolge einer Onlinetherapie zu der persönlichen Begegnung in der Praxis? Einblicke in ein Praxismodell, das sich auch auf andere Zielgruppen übertragen lässt.

Leitung: Jörg Berger

Ulrich Giesekus

C04


Beziehungen 4.0 - Analog Leben und Lieben in einer digitalen Welt (VS)
Die Vernetzung unserer Umwelt geht weiter – nicht ohne Folgen für die zwischenmenschlichen Verbindungen. Liebe, Wärme, Empathie, seelische Nähe und Verbindung sind nur echt, wenn sie analog erfahren werden. Welche Herausforderungen stellen sich in einer Umwelt, die sich zunehmend ein- und ausschalten lässt? Welche Kompetenzen braucht man für Leben und Lieben für eine ganzheitliche Beziehung in einer Cyberkultur, die sich mehr auf visuelle und auditive Reize fokussiert? Gibt es positive Antworten?

Leitung: Ulrich Giesekus

Michael Hübner

C05


Klartext ohne Kahlschlag. Von Kritik lernen, ohne verletzt zu sein (VS)
(Fast) niemand steckt sie gerne ein und (fast) jeder denkt an negative Kritik. Es gibt die unsachgemäße, neurotische Kritik, von der man sich schützen kann und sollte. Es gibt aber auch konstruktive, berechtigte Kritik, die man sich zu Herzen nehmen sollte, die allerdings häufig „schlecht verpackt“ wurde. Lernen Sie, wie man beides voneinander unterscheiden kann und wie gerade der Blick von außen helfen kann, sich selbst realistischer zu sehen um sich weiterzuentwickeln.
Vortrag mit Diskussion

Leitung: Michael Hübner

Jan Hilbig

C06


Freiheit VON und Freiheit FÜR im BALTIKUM: Leben gestalten zwischen Zwangskollektivierung, Neoliberalismus und Selbstverwirklichung (PW)
Wie kann Psychotherapie und Seelsorge dabei helfen, ein Gleichgewicht zu finden zwischen Fremdbestimmung und Gespenstern der Vergangenheit auf der einen und Freiheit für wohltuende Beziehungen, sinnstiftende Teilnahme an der Gemeinschaft und Gestaltung auf der anderen Seite? Neben einer philosophischen sowie soziokulturellen litauischen Perspektive werden auch einige Techniken aus der Methode der motivierenden Gesprächsführung vorgestellt, die Autonomie und Selbstwirksamkeitserleben innerhalb eines wohltuenden Beziehungsnetzes fördern.

Leitung: Jan Hilbig

Maria Mallender und Michael Borkowski

C07


Kultursensible Begleitung und Seelsorge von Flüchtlingen (VS)
Fluchtgründe, Fluchtwege, Asylverfahren, Rechte und Bedürfnisse von Geflüchteten – all das ist so individuell wie die Menschen, die zu uns kommen. Hinzu kommt der kulturelle Hintergrund, der die Besonderheit in der Arbeit mit Flüchtlingen ausmacht. Das Seminar soll Einblicke in die Lebenssituation von Flüchtlingen, vor allem die Nach-Flucht-Bedingungen geben und traumapädagogische Hilfestellung für einen stabilisierenden und ressourcenorientierten Umgang mit Flüchtlingen aufzeigen.

Leitung: Maria Mallender und Michael Borkowski

Daniel Just

C08


3D Coaching - kreative Tools die helfen, Knoten zu lösen (PW)
In diesem Praxis Workshop werden Sie den Ansatz eines ganzheitlichen Coachings kennen lernen und durch zahlreiche praktische Übungen mit Selbsterfahrung den Wert des Coachings schätzen lernen. Sie werden das Tool „Antipol-Coaching“, Arbeiten mit Gefühlen und das Analysetool „Standpunkte-Landkarte“ kennen lernen und anwenden können.

Max. 20 Personen

Leitung: Daniel Just

Esther Elsner

C09


Im Hier und Jetzt tanzend sich erleben (PW)
Sein, im Hier und Jetzt. Durch Körperwahrnehmung in sich „nach Hause kommen“, den eigenen Körper im Tanzen spüren, und im Körperausdruck die lebendige Sprache der Seele und des Geistes entdecken und sie zu sich sprechen lassen.
So lade ich ein, mitten in den vielfältigen Verwicklungen des Alltags, die oft den ganzen Menschen erfassen, mit Körper-Seele-Geist in die Ruhe der Kinder Gottes einzutreten und Tanztherapie kennenzulernen.

Max. 25 Personen

Leitung: Esther Elsner

Uwe Simon

C10


Essstörungen (VS)
Essstörungen gehören für die Betroffenen zu den gefährlichsten und für die Behandler und Patienten zu den oft herausfordernden und langwierigen seelischen Erkrankungen. Nach der kurzen Darstellung eines stationären Behandlungskonzeptes soll die Sicht der Betroffenen im Mittelpunkt des Vortragsseminars stehen (voraussichtlich in Form von Wort, Bild und Ton): Was führte zur Entwicklung der Erkrankung? Wie stellen sie sich Hilfe und Heilung vor? Was hat im Erfolgsfall geholfen?

Leitung: Uwe Simon

Nadine Synofzik

C11


Endlich-Leben-Gruppen: Raum zur Entfaltung deiner Persönlichkeit (VS)
Endlich-Leben-Gruppen schaffen einen sicheren Raum, um Stress und seelische Belastungen zu bearbeiten. In vertrauensvollen Beziehungen findet der Glaube Vertiefung. Schritt für Schritt werden miteinander destruktive Lebensmuster verstanden und konstruktive Lebensmuster eingeübt. Das Ziel ist es, endlich zu leben.
Dieses Seminar stellt die Endlich-Leben-Arbeit vor und vermittelt mit praktischen Übungen einen Eindruck davon, wie sie sich anfühlt (VS).

Leitung: Nadine Synofzik

Dietmar Pfennighaus und Iris Schumann

C12


Narben des 2. Weltkriegs für die folgenden Generationen - Möglichkeiten der systemischen Beratung (PW)
Die Erfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit hinterlassen nicht nur für die unmittelbar Betroffenen gravierende Spuren. Über die transgenerationale Weitergabe und Erfahrungen in der Familie bekommen Nachkommen über mehrere Generationen Auswirkungen zu spüren.
Wir stellen konkrete Schritte aus der ressourcenorientierten und ganzheitlichen Systemischen Beratung vor und probieren sie aus. So werden Grundzüge des Systemischen Arbeitens auf biblischem Hintergrund deutlich.

Leitung: Dietmar Pfennighaus und Iris Schumann

Johannes Haack

C13


Weisheitsressourcen - Auf dem Weg zu einer christlichen Lebenskunst (VS)
Wie gehe ich weise mit meinem Leben um? Gelingt mir im Berufs- und Familienalltag der Spagat zwischen fragmentierten Arbeitsformen, überladenen Tagen und Zerstreuungen einerseits und Sinnsuche, sozialem Engagement und Entspannungsbedürfnissen andererseits? Im Seminar werden biblische Weisheitslehren aus dem Alten und Neuen Testament im Kontext aktueller psychologischer Theorien zur Weisheitsentwicklung interpretiert und Anregungen zu einer christlichen Lebenskunst gegeben.

Leitung: Johannes Haack

Peter J. Verhagen

C14


Human Flourishing: a promising construct at the interface of religion and psychiatry (VS)
Despite the research, guidelines, position statements and clinical reasoning it is difficult to attrack the attention of main stream psychiatry to religion and spirituality. Promoting mental well-being and human flourishing seems to be a new promising area. Human flourishing encompassses meaning and purpose. Participation in religious community is longitudinally associated with various domains of flourishing. Could flourishing become a (one of the) construct that might bridge the gap? In the workshop we will develop the construct of flourishing form a Christian perspective.

Seminar in englischer Sprache!

Leitung: Peter J. Verhagen

Erika Wick

C15


Umgang mit möglichen Folgen einer Abtreibung (VS)
In ihrem Infoseminar vermittelt die Referentin als Betroffene sowie aus ihrer Erfahrung in der Begleitung von Menschen, die nach einer Abtreibung an emotionalen Wunden leiden, wie schwerwiegend die möglichen Folgen nach einer Abtreibung für eine Frau und wie weitreichend die Auswirkungen auch für den Partner und weitere Familienmitglieder sein können.
Die Inhalte des Seminars können so zu einem wichtigen Schlüssel, z.B. für einen - ins Stocken geratenen - Beratungsprozess werden.

Leitung: Erika Wick

Ingrid Zehendner

C16


Malen - mich und meine Lebenslinien entdecken (PW)
Beim Malen hinterlassen wir sichtbare Spuren auf Papier.
Durch Bilder in denen wir ausdrücken, was uns innerlich bewegt, werden Lebenslinien erkennbar. So können wir wieder Verbindungen zu eigenen Ressourcen, Sehnsüchten und Wünschen finden.
Gefühlswelten werden im Bild nach außen gebracht und helfen aus inneren Verstrickungen zur eigenen Sammlung und neuen Perspektiven.
In praktischen Übungen wollen wir das ausprobieren und reflektieren und dabei die Chancen der Kunsttherapie entdecken.


Max. 16 Personen

Leitung: Ingrid Zehendner

Gerald Kunde

C17


Bibliolog - weil jede und jeder etwas zu sagen hat (PW)
Bibliolog lädt uns ein, uns in eine biblische Geschichte hineinzuversetzen und den biblischen Personen zu begegnen, auch uns selbst und Gott.
Bibliolog ist eine interaktive Methode der Bibelauslegung, in der zwei Welten zusammenkommen: die Welt der Bibel und unsere eigene Wirklichkeit. Er hat seine Wurzeln in der alten Tradition jüdischer Schriftauslegung (Midrasch), im Psychodrama und der Literaturwissenschaft.
Auch wer nur zuhören will, ist herzlich willkommen!

Leitung: Gerald Kunde

Tabea Freitag

C18


Liebe und Sexualität im digitalen Zeitalter (VS)
Die Folgen einer medialen Sexualisierung jugendlicher wie erwachsener Lebenswelten wie ein vielfach selbstverständlicher Pornografiekonsum, dating-apps, sexuelle Selbstinszenierung oder die Zunahme von sexuellen Übergriffen im Netz sind unübersehbar. Welche Auswirkungen hat eine zunehmend funktionale Sicht von Sexualität auf Paarbeziehungen sowie im Hinblick auf sexuelle Gewalt? Was können wir präventiv tun? Wie können wir Jugendliche und Erwachsene hilfreich begleiten?

Leitung: Tabea Freitag

Heidi Josua

C19


Kulturimmanente Zugänge zu orientalischen Flüchtlingen mit psychosozialen Problemen (VS)
Patienten/Klienten aus anderen Kulturen sprechen nicht nur eine andere Sprache – das könnte man auch mit dem Google-Translator bewältigen. Terminologie, Fragetechniken und Vorstellungen von „gesund sein“ klaffen oft weit auseinander, und auch die emotionale Verständigung ist erschwert. Die Rolle von Dolmetschern als Kulturmittler kann sowohl hilfreich als auch erschwerend sein.
Einführungsvortrag mit Diskussion; eigene Fallbeispiele erwünscht.

Leitung: Heidi Josua

Gerhard Kleinlützum

C20


Macht macht was - von Machtstrukturen in Kirche und Diakonie (VS)
Klare Leitung und Führung hat immer auch mit Macht zu tun. Wird sie nicht gelebt, kommt es zu einem Machtvakuum. Da hinein "gehen" Menschen, die denken und handeln: "ohne mich läuft nichts!".

Leitung: Gerhard Kleinlützum

Dietmar Seehuber

C21


Gibt es digitale Demenz? (VS)
Wie sind die Auswirkungen des Konsums digitaler Medien auf die Lebenswirklichkeit von Kindern? Mit welchen Herausforderungen sehen sich Eltern heute konfrontiert? Der Begriff „digitale Demenz“, vor allem durch den Psychiater Prof. Spitzer aus Ulm publiziert, polarisiert und dramatisiert. Hier wird der Versuch einer Einordnung und nüchternen Auseinandersetzung gemacht. Wissenschaftliche Daten werden dargelegt und im Kontext von Entwicklung und Neurobiologie diskutiert. Genug Raum für ihre Fragen!

Leitung: Dietmar Seehuber

Katrin Kroll

C22


Schützende und fördernde Autorität - Impulse zur Entwicklung positiver pädagogischer Leitungspositionen (VS)
Unser Bild von Autorität hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert. Wir sind von einem gewaltorientierten Bild von Autorität abgerückt. In der modernen Erziehungssituation fragen wir uns, wie Eltern und Pädagogen in ihrem Wunsch, Kinder zu unterrichten und zu prägen gute Begegnungswege entwickeln können. Überblick über die Entwicklungen der aktuellen pädagogischen Forschung. Impulse zur Entwicklung eines am christlichen Menschenbild orientierten Autoritätskonzepts.

Leitung: Katrin Kroll

Elke Hieckmann

C23


Hörendes Gebet - auf der Suche nach dem redenden Gott (VS)
Zum gelebten, christlichen Glauben gehört wahrzunehmen, was Gott spricht.
Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind" (Römer 8,16). Konkretes Hören auf Gottes Reden kann für die Seelsorge oder Segnungsdienste hilfreich sein.
Nach einer theoretischen und praktischen Einführung kann Hören auf Gott miteinander ausprobiert werden. Ein sicherer und verantwortlicher Umgang mit dem Hören auf Gott wird aufgezeigt.

Leitung: Elke Hieckmann

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Seminarblock D


Monika Heß

D01


Beratungsprozesse gestalten (PW)
Beratungsprozesse sind Beziehungsprozesse, aber sie können geplant und strukturiert werden. Es ist wichtig, den Ratsuchenden zu aktivieren, positive Erwartungen zu wecken und eine Arbeitsroutine zu etablieren. In diesem Praxisworkshop schauen wir uns an, wie gemeinsam mit dem Ratsuchenden attraktive Beratungsziele entwickelt und ein Beratungsauftrag festgelegt werden. In Rollenspielen werden wir üben, Hausaufgaben sinnvoll einzusetzen und einen guten Abschluss zu gestalten.

Max. 30 Personen

Leitung: Monika Heß

Gabriela Jaroš

D02


Kunsttherapie: Im Bild „Verstrickungen“ lösen (PW)
„Die Hand ist das Werkzeug meiner Seele.“ sagt ein indianisches Sprichwort. Beim Malen macht unsere Hand oft sichtbar, was im Kopf noch nicht offenbar ist. Wir wollen am, im und um das selbstgemalte Bild neue Vernetzungen schaffen, Verbindungen entdecken und Verstrickungen lösen ... wie Augustinus sagt: „Denn Augen haben und Betrachten ist nicht dasselbe.“

Max. 20 Personen

Leitung: Gabriela Jaroš

Kylli Niemelä

D03


Youth Counseling (VS)
How to define normal/abnormal juvenile behaviour and its inner developmental phases in a changing world where also generations differ from each other? The young generation is concerning about safety, trust, the change in a person´s working life, unemployment and environmental changes. They are also facing identity issues, peer pressure and emotional turmoil etc. How can we support them and help them to find out who they really are and how to handle some crises? Let´s have a dialogue with each other about Youth Counseling. Case examples of using solution focus therapy methods for challenges that young generation is facing today.

Seminar in englischer Sprache!

Leitung: Kylli Niemelä

Albrecht Seiler

D04


Grundlagen der Psycho-Pharmako-Therapie - eine Einführung (für „Nicht-Mediziner“) (VS)
Psychopharmaka zielen auf Wirkungen im zentralen Nervensystem und sind ein unverzichtbarer Therapiebaustein der modernen Medizin.
Das Vortragsseminar stellt die Wirkprinzipien wichtiger Psychopharmaka vor. Der Einsatz von Medikamenten bei einigen häufigen psychiatrischen Krankheitsbildern wird besprochen, Wirkungen und Nebenwirkungen werden diskutiert.
Das Seminar vermittelt einen Überblick und ein Grundverständnis zur Psychopharmakologie.

Leitung: Albrecht Seiler

Peter und Margaret Lincoln

D05


Wie der Glaube zum Körper findet - Focusing und Spiritualität (PW)
Viele Christen sehnen sich nach einem Glauben, der alle Ebenen ihres Lebens berührt. Doch geistliche Überzeugungen bleiben oft auf einer Kopfebene und finden nur schwer den Weg in das Herz und in den Körper. Focusing ist eine Methode, die uns hilft, mit dem, was uns innerlich bewegt, besser in Kontakt zu kommen – und ist bestens geeignet, unsere Spiritualität im körperlichen und seelischen Erleben zu verankern. Die Focusing-Schritte werden erklärt und in Verbindung mit biblischen Texten eingeübt. Meditative Übungen mit Körperwahrnehmung

Leitung: Peter und Margaret Lincoln

Team (Maria Seitz, Bettina Hakius, Rolf Gersdorf, Rolf Senst u.a.)

D06


Event für junge Leute im Ratskeller (PW)
„Begegnen – Inspirieren – Vernetzen“
Du bist 30 Jahre oder jünger und befindest dich noch in Ausbildung/Studium oder bist Berufseinsteiger? Du hast Lust dich mit anderen jungen Leuten im schönen Ratskeller von Würzburg zu treffen, um gemütlich was Leckeres zu essen und zu trinken? Aber du hast auch Fragen, die dich beschäftigen, z.B. welche Rolle der Glaube im beruflichen Engagement spielen kann? Und du hast Interesse, dich über aktuelle Herausforderungen von Psychotherapie und Seelsorge mit anderen auszutauschen? Dann bist du hier genau richtig! Denn wir wollen junge Leute miteinander vernetzen und gleichzeitig auch mit älteren Generationen ins Gespräch bringen. Deshalb werden auch erfahrene APS-Mitglieder mit dabei sein. Unser Wunsch ist, dass wir von unseren unterschiedlichen Lebenswegen profitieren und uns gegenseitig inspirieren können. Aufgrund der begrenzten Größe des Raums (Ratskapelle) können bis zu 30 junge Leute teilnehmen. Wir freuen uns auf euch und eine gemütliche und anregende Zeit!
Bitte nach hinten etwas mehr Zeit einplanen, wir gucken mal, wie lange wir brauchen!

Max. 30 Personen

Leitung: Team (Maria Seitz, Bettina Hakius, Rolf Gersdorf, Rolf Senst u.a.)

Christina Höhne

D07


Bindungsstörungen - Möglichkeiten der Intervention und Stabilisierung im Kontext eines stationären Mutter-Kind-Hauses (PW)
Aus der häufigen Erfahrung heraus, dass Bedürfnisse nicht richtig erkannt und beantwortet werden, resultiert häufig eine Bindungsstörung. Diese beeinflusst den Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen erheblich und führt auch zu Problemen in der Erziehungsfähigkeit von Eltern. Mögliche Interventionsmethoden und Hilfen zur Stabilisierung wie z.B. die Marte-Meo-Methode oder reittherapeutische Interventionsmöglichkeiten im Kontext eines stationären Mutter-Kind-Hauses sollen vorgestellt werden.

Max. 20 Personen

Leitung: Christina Höhne

Sue Monckton-Rickett

D08


Why No News, Maybe Good News! (VS)
News coverage is often continuous graphical reporting on traumatic events, but studies have shown that this has a psychological impact. How may this affect the recovery of those who have been involved? How may it more generally influence the level of anxiety in society? How can we be aware of and minimize the impact?

Seminar in englischer Sprache!

Leitung: Sue Monckton-Rickett

Michael Borkowski

D09


Klar und achtsam. Entscheiden in einer digitalen Welt (VS)
Wie entscheide ich richtig? Ist es Verstand, Bauchgefühl, Herz oder Gewissen die mich leiten? Welchen Einfluss hat meine Spiritualität auf Entscheidungsprozesse? Wie entdecke ich einen Freiraum für gutes Entscheiden? Entscheiden in einer digitalisierten Welt will gelernt sein. In diesem Seminar reflektieren wir eigene Entscheidungsmuster. Was könnte ich verändern? Wie kann ich Ratsuchende in Entscheidungsprozessen begleiten? Es werden Entscheidungsmodelle vorgestellt, die sich bewährt haben.

Leitung: Michael Borkowski

Matthias Burhenne

D10


Impulse für die Eheberatung - wie kann man aus einer destruktiven Streitspirale aussteigen? (VS)
Konflikte in der Ehe gut bewältigen, wer will das nicht! Aber wie kann man die destruktive Streitspirale beenden und vom Machtkampf zum fairen Dialog kommen? Was ermöglicht mit Gefühlsexplosionen besser umzugehen und die Andersartigkeit des anderen zu verstehen? Es werden Impulse aus dem alttestamentlichen Buch der Sprüche und Methoden aus der Stress- und Kommunikationsforschung vorgestellt, die sich gut in den Seelsorge- und Lebensberatungskontext integrieren lassen.

Leitung: Matthias Burhenne

Matthias Schlagmüller

D11


Beziehungen - der Schlüssel zu geistigem und körperlichem Wohlergehen (VS)
Immer mehr Forschungsergebnisse zeigen, dass die Qualität von Beziehungen besonders während der Schwangerschaft und den ersten Lebensjahren, aber auch während der gesamten Lebensspanne ein zentraler Faktor ist, der darüber entscheidet ob „gute“ oder „schlechte“ Gene aktiv sind. Insbesondere der Umgang mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken verändert das (Er-)leben von Beziehungen. Die Chancen und Risiken dieser Entwicklung werden anhand aktueller Studien beleuchtet.

Leitung: Matthias Schlagmüller

Ursula Roderus

D12


Entwicklungstrauma erkennen und verstehen (VS)
Entwicklungstrauma ist ein noch recht neuer Begriff. Im Seminar werden wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Traumaformen entdecken und anhand von Fallbeispielen die Zusammenhänge verdeutlichen. Zentral sind die Auswirkungen von mangelnder Fürsorge und Bindung für die gesamte weitere Entwicklung, vor allem in Bezug auf die Fähigkeit zur Stress- und Gefühlsregulation.
Vortrag mit Fallbeispielen und Selbsterfahrung.

Leitung: Ursula Roderus

Nikolaus Franke

D13


Mein Porno und ich - Das echte Selbst im digitalen Sex (PW)
Etwas passiert da - zwischen dem Porno und seinem Konsumenten. Im Seminar soll es um das Wechselspiel gehen zwischen sexuellem Medium und Mensch.
Die Teilnehmer des Workshops sollen in die Lage versetzt werden, die Funktion von Pornografie im Leben eines Ratsuchenden zu verstehen. Entlang der Ebenen „Inszenierungen“, „Skripte“, „Emotionen“ und „Spiegelungen des Selbst“ werden Deutungsmöglichkeiten vorgestellt und praktisch erprobt.

Leitung: Nikolaus Franke

Stefan Melzer

D14


Mediensucht - Überblick und Ausblick (VS)
Mit dem Aufkommen neuer Medien und der rasanten Entwicklung auf diesem Gebiet haben sich neue Möglichkeiten und Herausforderungen entwickelt – insbesondere auch neue Süchte. Das Seminar möchte einen Überblick über Formen der Mediensucht geben. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die „alternativen Welten“ Betroffener bei Therapeuten, Beratern und Seelsorgern zu erreichen und Ansätze für einen guten Umgang mit den medialen Möglichkeiten unserer Zeit diskutieren.

Leitung: Stefan Melzer

Michael Lenzen und Daniel Rose

D15


„Digitale Teilhabe“ - Warum Mediennutzung in der Jugendphase wichtig ist (VS)
„Wer über digitale Kompetenzen verfügt, hat gute Chancen zur Teilhabe und Gestaltung unserer Gesellschaft, denn digitale Kompetenzen sind immer häufiger Grundlage erfolgreicher Arbeits- und Bildungsbiografien“ (15. Kinder- und Jugendbericht, S. 21)
Die „digitale Teilhabe“ für die Jugendphase ist wichtig. Sie dient u.a. der Selbstpositionierung, Verselbstständigung und Qualifizierung. Wie können wir in diesem Prozess gut unterstützen und begleiten?

Leitung: Michael Lenzen und Daniel Rose

Elke Gelhardt

D16


Die Stimme - Spiegel meiner Seele (PW)
Als persönlichster Ausdruck und wichtigstes Kommunikationsmittel wirkt unsere Stimme auf unser Gegenüber und erzeugt Stimmungen. Andererseits wird unsere eigene Stimmung von inneren und äußeren Umständen hörbar beeinflusst. In praktischen Übungen, unter Einbeziehung von Atmung und Haltung werden Präsenz und Tragfähigkeit der Stimme erlernt.

Bitte Überziehsocken und ausreichend Getränk mitbringen.

Max. 23 Personen

Leitung: Elke Gelhardt

Christian Schäfer

D17


Glück im Netz - oder wo? Neues aus der Glücksforschung (VS)
Was macht Menschen glücklich? Wie wird Leben „sinn“voll? Gerade in den letzten Jahren scheint das Thema an Aktualität zugenommen zu haben: Gibt es eine Glücksformel? Was ist eigentlich Glück und wo finde ich es? Unterscheidet sich meine eigene subjektive Glücksformel eventuell von der meiner Freunde, meines Partners? Werden meine Bedürfnisse im Netz befriedigt oder werde ich dadurch nur einsam? Was unterscheidet Einsamkeit vom Alleinsein? Wie hat die Digitalisierung der Welt Menschen verändert?

Leitung: Christian Schäfer

Axel Schwall

D18


Sieben Säulen ganzheitlicher Gesundheit (PW)
Neben kurzen, theoretischen Impulsen zu den einzelnen Säulen, die zu einer ganzheitlichen Gesundheit beitragen, will ich mit Ihnen praktische Erfahrungen, Beispiele und Übungen in den einzelnen Feldern teilen und zusammentragen sowie einzelne Übungen auch gleich ausprobieren.

Körperübungen, bitte bequeme Kleidung tragen und extra Socken mitbringen.

Max. 20 Personen

Leitung: Axel Schwall

Wubbo Scholte und Henk-Jan Seesink

D19


Hingabe an Gott: Christliche Bewältigungsstrategien und implizierte Lernprozesse (VS)
In der christlichen Klinik ‚De Hoop ggz‘ (Deutsch: Die Hoffnung) in den Niederlanden wird Heilung von Sucht und anderen psychischen Krankheiten verstanden als Genesung auf vier Beziehungsebenen. Die Beziehung mit Gott prägt implizite und explizite Prozesse, die den Therapieerfolg beeinflussen können. Während des teils englischsprachigen Vortagsseminars werden aktuelle Studien besprochen.

Seminar in englischer Sprache!

Leitung: Wubbo Scholte und Henk-Jan Seesink

Luca Hersberger

D20


Glaube als Stärke - Positive Psychologie und ihre Verbindung zu christlicher Spiritualität (VS)
Stärke Deine Stärken - lebe im Flow! Die Positive Psychologie zeigte in den letzten Jahren eindrücklich, wie hilfreich die Kenntnis und Förderung seiner individuellen Stärken sein kann. Viele der sogenannten Charakterstärken sind tief auch im christlichen Glauben verwurzelt. Im Seminar werden wir uns mit Positiver Psychologie, Charakterstärken (z. B. Dankbarkeit, Vergebung) sowie der verändernden Kraft des Beziehungsangebotes Gottes und der Gemeinde auseinandersetzen.
Vortrag mit Diskussion.

Leitung: Luca Hersberger

Helge Seekamp

D21


Digitale Netzwerke nutzen - Möglichkeiten und Grenzen. Tools für Bürger-, Kirchengemeinde und Beratungsstellen (VS)
Digitale Werkzeuge führen zur Entwicklung einer neuen Kultur (Technik) in folgenden Themenfeldern:
• Welche Chancen bieten digitale Werkzeuge zur Vernetzung von Personen & Wissen?
• Wie können Seelsorge, Beratung und Förderung von Gemeinschaft in
Kirchengemeinden digital unterstützt werden?
Als Pfarrer mit Netzwerken von 10-500 Personen zeige ich Best-Praxis-Modelle zur Anwendung.

Leitung: Helge Seekamp

Gerhard Gutscher

D22


Einführung in die Pessotherapie (PBSP) Verstrickungen lösen, Neues erleben (VS)
Pessotherapie ist eine kreative neue Therapieform. Ausgehend vom gegenwärtigen Thema, das den Klienten beschäftigt, wird mittels einer bestimmten Form der Benennung der auftauchenden Gefühle und Gedanken (microtracking) meist eine historische Parallele entdeckt. Was hätte die Person damals gebraucht, damit ihre Grundbedürfnisse befriedigt worden wären. Dies wird nun mit Rollenspielern oder mit Hilfe von Imaginationen passgenau erfüllt. Diese neue Erfahrung eröffnet neue Handlungsoptionen.

Leitung: Gerhard Gutscher

Gottfried und Annegrit Wenzelmann

D23


Die transgenerationalen Lasten der NS- und Kriegszeit und ihre Verarbeitung (VS)
Zwei Gruppen von Menschen kommen mit ihren speziellen Belastungen mehr in den Blick: „Kriegskinder“, geb. ca. zwischen 1927 und 1945, die die volle Wucht des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges durchlitten haben. Sie haben ihre eigenen unverarbeiteten Probleme an die „Kriegsenkel“, geb. zwischen 1950 und 1975, transgenerational weitergegeben. Diese kämpfen mit destruktiven Gefühlen, innerer Heimatlosigkeit oder diffuser Angst vor der Zukunft. Zusammenhänge und Wege zur Verarbeitung.

Leitung: Gottfried und Annegrit Wenzelmann

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